Worauf müssen Gastronomen bei Stühlen achten?

Wahrscheinlich muss kein anderer Einrichtungsgegenstand in einem Gastronomiebetrieb so viel aushalten, wie der Stuhl. Wie man den eigenen Betrieb bestuhlt sollte für den Gastronom also keine Nebensächlichkeit sein.
Es gab einmal eine Zeit, in der war ein Stuhl vor allem ein Statussymbol. Im wahrsten Sinne des Wortes ein Thron, oder zumindest die Sitzgelegenheit für wohlhabende Leute. Das gewöhnliche Volk saß auf Baumstümpfen, Säcken, bestenfalls auf Vorläufern unserer heutigen Bänke. Erst im 16. Jahrhundert begann sich das langsam zu ändern, der Stuhl wurde Sitzgelegenheit Nummer 1.
Spätestens seit dieser Zeit gibt es Stühle aus den verschiedensten Materialien und in unzähligen Designformen. So manches Exemplar könnte man auch heute noch für einen Thron halten, die meisten von ihnen sollen aber vor allem schlicht einfach und bequem sein. Dementsprechend sollte auch der Gastronom sich intensiv mit dem Thema Bestuhlung auseinandersetzen. In der Objektmöbelbranche, die für Besitzer von Restaurants, Kneipen, Bars usw. passendes Mobiliar anbietet, ist die Auswahl inzwischen so groß, dass sich eigentlich für jedes Gastronomiekonzept die dazu passenden Stühle finden. Sozusagen das Rundumsorglospaket bekommt man dann noch bei Anbietern wie objekt-m, die in der eigenen Werkstatt fertigen können, wenn das Angebot doch mal nicht alle gewünschten Individualitäten abdeckt.

Nicht nur auf die Optik achten

Der Rat von Experten kann manchmal auch nicht schaden. Schließlich gilt es beim Kauf nicht nur die reine Optik zu beachten. Was ist zum Beispiel, wenn eine größere Gruppe spontan Tische und Stühle zusammenrücken will? Sind die Stühle leicht genug, um schnell neu angeordnet zu werden? Sind sie robust genug, um das auch auf Dauer auszuhalten? Oder wie verhält es sich, wenn mal Platz geschaffen werden muss. Sind die Stühle dann einfach zu stapelbar und können dann ohne viel Raum wegzunehmen in eine Ecke gestellt werden?
Primär ist natürlich die Bequemlichkeit, zumindest für Gastronomen, die wollen dass sich ihre Gäste wohlfühlen. Teure Designerstück mögen zwar den Flair von moderner Kunst verbreiten und vielleicht auch sogar den ein oder anderen neugierigen Gast anlocken. Doch wie lange bleibt der schon, wenn er nach fünf Minuten anfängt immer wieder die Sitzposition zu ändern, einfach nur um den Schmerz zu verlagern. Der Gast kommt bestimmt nicht wieder.

Der perfekte Stuhl: bequem – robust – individuell zugeschnitten

Bequemlichkeit ist natürlich auch oberstes Prinzip, wenn es um Loungemöbel geht. Auch wenn ein guter Objektmöbeleinrichter dafür ebenfalls gepolsterte Stühle im Angebot hat, fällt die Wahl hier dann aber meist doch auf gepolsterte Sessel und Sitzbänke. Bei der Bestuhlung für den Biergarten oder die Cafeterrasse spielen dagegen Faktoren wie Robustheit und Wetterbeständigkeit eine mindestens ebenso wichtige Rolle. Schließlich soll die Ausstattung ja mehr als eine Saison halten. Rustikales Design hat ja schließlich nichts mit vermodertem Holz zu tun. Wobei die Außenbestuhlung natürlich längst nicht mehr immer aus Holz ist, die meisten Stühle bestehen aus einem Kunststoffgeflecht, das mit Metallstangen in Form gebracht wird.

Wer dagegen für sein Bistro auf der Suche nach einem schlichten, aber echten Klassiker ist, sollte sich einmal mit Bugholzstühlen beschäftigen. Bekannter sind sie vielleicht unter dem Begriff Wiener-Cafehaus-Stuhl. Ihre Herstellung beruht auf einem besonderen Verfahren, das die Rundhölzer in die passende Form biegt.
Man sieht, so ganz nebensächlich ist die Entscheidung für die richtige Bestuhlung nicht. Es muss nicht nur optisch passen, sondern der Gast muss sich wohlfühlen und auch wenn die Trends in der Gastronomie flüchtig sind, mehr als eine Saison dürfen die Stühle gerne halten.

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