Tipps für ein erfolgreiches Gastronomie-Marketing

Christian Rach, Gordon Ramsay und Co zeigen uns: In Restaurants kann so einiges schieflaufen. Doch selbst wenn in der Küche alles glatt läuft, die Bedienung freundlich ist und die Speisen schmecken, können die Kunden ausbleiben. Mit den richtigen Marketingmaßnahmen für Gastronome lässt sich der Umsatz des eigenen Restaurants steigern. Hier wird gezeigt, wie Sie typische Fehler der Restaurantwerbung vermeiden und welche Methoden die Sitze in Ihrem Lokal füllen.

Positionierung für den Marketingplan

Die eigene Marketingpositionierung ist das Fundament für alle weiteren Werbemaßnahmen. So gibt es bei McDonald‘s „schnelle Burger“ und bei Subway „gesunde Sandwiches“. Richten Sie Ihre Positionierung nach dem eigenen Umfeld, der Kundenbasis und Ihrer Nische. So kann Ihr Lokal zum Beispiel bekannt dafür sein, dass hier Familien mit Kindern leckere und preisewerte Speisen finden oder Experimentierfreudige durch exotische Gerichte auf ihre Kosten kommen. Wichtig ist nur, dass wenn potenzielle Gäste an Ihre Gastro-Kategorie denken, den Kunden auch Ihr Restaurantname in den Kopf schießt. Eine feste Positionierung mit wenig Mitbewerbern macht sich schnell als Umsatzwachstum bemerkbar.

Marketingplan für gute Werbekanäle

Nach der Positionierung kann die Werbekampagne geplant werden. Hierfür sollte zunächst einige Fragen geklärt werden:

  • Welche Wünsche und Bedürfnisse haben die Menschen an mein Lokal?
  • Was machen meine Mitbewerber? Welche Methoden nutzen die Konkurrenten?
  • Welche Stärken und Schwächen hat mein eigener Betrieb?
  • Ziele und Probleme in den unterschiedlichen Bereichen des Lokals formulieren
  • Wie wird sich der Markt in Zukunft ändern?

Anhand dieser Informationen lässt sich ein Marketingplan erstellen. Durch die Beantwortung der Fragen wird die Wahl der Werbemedien und -kanäle einfacher. Ohne eine strategische Geschäftsausrichtung gleicht das Wirtshaus um die Ecke eher einem Schiff ohne Kapitän. Für ein erfolgreiches Restaurant ist nicht nur gutes Essen entscheidend. Ein Marketingplan bietet einen roten Faden – auch für die Zukunft.

Wiedereröffnung und Events als Starthilfe

Wie am Beispiel der Restaurantshows wird nach der Umgestaltung des Gastro-Konzepts die Veränderung mit einer Wiedereröffnung gefeiert. Mit solchen Events lassen sich neue Kunden locken und auch alte Bekannte zu einem Besuch ermuntern. Mit einer Wiedereröffnung wird die neue Ausrichtung auf die Probe gestellt. Kommen die neuen Speisen gut an und arbeitet das Personal gut zusammen? Eine Wiedereröffnung bringt Publicity und kurbelt den Umsatz an.

Um die kundenbringende Wirkung auch längerfristig zu halten, empfiehlt es sich, auch kleinere Events vor der Restauranttür zu halten. Live-Kochvorführungen an einem Sommerabend, bei dem die Passanten von der Speisekarte probieren können, verleiten zu einem spontanen Besuch.

Tipp: Die Streben für etwaige Eventaufbauten lassen sich auch für Dekoration und Beleuchtung im eigenen Etablissement wiederverwenden. Die typischen Aluminium-Traversen geben der modernen Burgerbude den industriellen Look.

Häufiger Fehler: Fokus auf neue Kunden legen

Um den Gewinn zu steigern, setzen viele Gastro-Betriebe auf neue Kunden. Doch Neukunden sind ein teurer Faktor des Marketingbudgets. Einen bestehenden Gast zum Wiederbesuch zu motivieren, ist eine deutlich kostengünstigere und simplere Methode. Auch die Erhöhung der Besuchshäufigkeit und Treue des Gastes zahlt sich am Ende aus.

Viele weitere Tipps und Anleitungen, sowie Online-Kurse und Coachings für die erfolgreiche Werbung für Ihr Restaurant finden Sie unter restaurantwerbung.de.

Pop-up-Stores und eine peppige Speisekarte

Interessante Konzepte wie beispielsweise Pop-up-Restaurants bieten ein großes Medien-Echo. Bei dem Küchenlabor-Konzept werden Gastronomen Küche, Equipment und Räumlichkeiten gestellt. Für Gäste gibt es so im schnellen Wechsel unterschiedliche Köstlichkeiten aus dem Leasing-Lokal und für die Köche verstärkten Umsatz durch die zeitliche Exklusivität.

Ein simpler Schritt mit großer Wirkung: Zunächst sollte die eigene Speisekarte optimiert werden: Welche Gerichte bringen den meisten Umsatz und für welche Speisen muss tief in die Kühltruhe gegriffen werden? Zusätzlich sollte das Angebot nicht zu groß gefächert sein. Ein qualitatives und spezifisches Angebot überzeugt und reicht völlig aus. Auch die Ausrichtung auf Abnehmwillige kann den eigenen Kontostand steigern. So wollen viele Menschen, die eine Diät halten, trotzdem nach dem Ausflug mit Freunden außer Haus essen gehen.

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